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Waterlogic Deutschland feiert 20 Jahre

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Das Jubiläums-Interview mit Olaf Wilhelm |

Von einer riskanten Entscheidung zum Marktführer. 

Olaf Wilhelm leitete ein Unternehmen für Wasseraufbereitungsanlagen, die Höcker GmbH, nachdem er zuvor im Familienunternehmen für Wäschereiausrüstung und -dienstleistungen tätig war. Als er die Marktchancen für POU-Wasserspender nicht nur in gewerblichen Wäschereien erkannte, war die Höcker GmbH zunächst Vertriebspartner für Waterlogic-Produkte. Am 1. Januar 2002 gründete er die Waterlogic GmbH als  ein Joint Venture mit der Waterlogic Gruppe.

Seitdem hat sich das Unternehmen mit Hauptsitz in Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg) kontinuierlich weiterentwickelt und sich auf leitungsgebundene Wasserspender mit höchstmöglicher Hygienesicherheit spezialisiert. Der deutsche Betrieb wurde zu einem Best-Practice-Modell für die Waterlogic-Gruppe. Im Jahr 2010 wurde Herr Wilhelm auch zum COO der Waterlogic Gruppe ernannt, um den Börsengang des Unternehmens zu unterstützen. Waterlogic konnte als Marktführer für leitungsgebundene Wasserspender in Deutschland etaliert werden. Am 1. Januar 2022 feierte Waterlogic Deutschland sein 20-jähriges Bestehen, unter der erfolgreichen und kontinuierlich wachsenden Führung von Olaf Wilhelm, Kamen Dimov und Alen Gaspert.

 

20 Jahre Waterlogic GmbH – Ein Meilenstein, den Sie am 01. Januar 2022 gefeiert haben. Wenn Sie zurück an die Anfänge denken, woran erinnern Sie sich am liebsten?

An das erste Treffen mit Jeremy Ben-David in London. Da war die Unternehmenszentrale noch in einem sehr kleinem und unscheinbaren Gebäude hinter dem alten Wembley-Stadium. Dort habe ich auch Kamen Dimov (Export Sales Manager) kennengelernt, welcher in einem sehr kompaktem Büro arbeitete.

 

Was bedeutet das 20-jährige Jubiläum für Sie persönlich?

Das mein Instinkt, auf Trinkwasserspender zu setzen, der richtige war. Und dass es mir gelungen ist, eine sehr schöne und funktionierende Organisation aufzubauen.

Wie war der Übergang und Teil von Waterlogic zu werden? 

Hochinteressant, da ich ja als selbstständiger Unternehmer bisher immer nur mir selbst berichten musste, war das Reporting [an Waterlogic International] schon eine Umstellung und Herausforderung. Im ersten Jahr waren wir dann gerade mal 5 Mitarbeiter inklusive mir.

 

Zufriedene Kunden spielen eine wichtige Rolle in der beeindruckenden Geschichte des Unternehmens. Wie binden Sie Ihre Kunden nachhaltig an Waterlogic?

Da wir von Beginn an auf die Vermietung gesetzt haben, war eigentlich sofort eine entsprechende Kundenbindung da. Durch ständiges Training und die Weiterbildung unserer Mitarbeiter/-innen haben wir ein sehr kompetentes Team, was unsere Kunden zu schätzen wissen. Unsere Techniker sind bestens ausgebildet, das gefällt dem Kunden, was sich an der sehr geringen Kündigungsrate von Mietverträgen bemerkbar macht.

Seit der Gründung von Waterlogic GmbH im Jahr 2002, inspiriert von Innovation und Umweltbewusstsein, verwendet Waterlogic die modernsten Technologien, um zukunftsweisende sowie bestmöglich zertifizierte Produkte zu entwickeln.

Ein Schlüsselmoment der Unternehmensgeschichte war die Entwicklung und Einführung der firmeneigenen Firewall®-Technologie - der weltweit am höchsten zertifizierten Trinkwassertechnologie, die eine beispiellose Leistung bei der Aufbereitung garantiert.
 

Seit der Einführung der patentierten Firewall®-Technologie ist das Unternehmen organisch stetig gewachsen. Das Produktportfolio wurde erheblich erweitert sowie neue Marktsegmente zielgerichtet bedient, wie das Gallonengeschäft mit der Marke eauvell und der HoReCa-Bereich mit der Marke PUREZZA Premium Water. 

In den letzten 7 Jahren hat das deutsche Unternehmen verstärkt Abteilungen ausgebaut und Prozesse erweitert. Darüber hinaus stellten eine Vielzahl an Digitalisierungsstrategien, in den wichtigsten operativen Bereichen, die  Weichen für eine umfassende und bestmögliche Servicequalität.

Aus der Fülle an Kundenwünschen und ungewöhnlichen Aufträgen in den ganzen 20 Jahren – woran erinnern Sie sich immer wieder?

 An meinen ersten Besuch bei Aramark in Neu Isenburg, zusammen mit Herrn Dimov. Eigentlich wollte der damalige Geschäftsführer die Zusammenarbeit kündigen. Das konnten wir jedoch abwenden, und daraus wurde eine seit 20 Jahren währende tolle Geschäftsbeziehung. Und dann war da noch eine Klinik in Bayern, wo wir unsere Wasserspender an das zentrale CO2-Netz anschließen mussten. Die Anschlüsse waren gleich neben dem Lachgas, was dann manchmal zu Lausbubengedanken animiert hat.

 

Was waren die großen Erfolge?

Ich glaube, wenn man das Wachstum sieht, ist es eigentlich eine Erfolgsstory. Persönlich war für mich die Ernennung in 2009 zum Group COO ein Erfolg, meine Hauptaufgabe bestand darin, die einzelnen Länder (damals noch Norwegen, Schweden, Frankreich, USA, Australien) auf den bevorstehenden Börsengang vorzubereiten, der dann im Frühjahr 2011 erfolgte.

In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Waterlogic Deutschland eine 100%ige Tochter von WLI. Ende 2011 habe ich dann aber den COO Posten wieder aufgegeben und habe mich wieder 100% um WL Deutschland gekümmert. 

Wenn ich auf die letzten 20 Jahre zurückblicke, war der Entschluss, Waterlogic in Deutschland aufzubauen, die zweitbeste Sache meines Lebens. Die beste ist meine Familie. Und die vielen tollen Mitarbeiter, und die persönliche Freundschaft zu 
Jeremy Ben-David. 

 

Wie würden Sie die Geschichte von Waterlogic Deutschland zusammenfassen?

Zusammenkommen ist ein Beginn.
Zusammenarbeiten ist ein Fortschritt.
Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.

 

Vielen Dank für das Interview.

 

Das vollständige Interview können Sie hier herunterladen.